Best of Ultra Music Festival: Diese 8 Sets musst du dir ansehen!

Das Beste aus den letzten Jahren Ultra Music Festival 

Seit 1999 überrascht uns das Ultra Music Festival in Miami mit außergewöhnlichen Artists und Sets. Manche Sets, die dort präsentiert wurden, waren sogar so fulminant, dass sie nie wieder in Vergessenheit geraten werden.

2014: Deadmau5

Deadmau5 aka Joel Zimmerman konnte es 2014 einfach nicht lassen – bei seinem UMF Set nahm er seinen Kollegen Martin Garrix ein wenig auf die Schippe. Wie das? Er spielte Garrix‘ Track „Animals“ und ersetzte den Drop durch das Kinderlied „Old McDonald had a farm“ mit dem Spruch „Fuc** yeah!“. Die Menge feierte diesen Troll-Moment, verstand den Witz und grölte dabei mit.

2014: Jack Ü

Fast jeder EDM-Fan erinnert sich gerne an das Dancehall- und Trap-Duo, bestehend aus Skrillex und Diplo, zurück. Schließlich hat das Doppelpack Erfolge gefeiert wie kaum ein Zweites: Hochkarätige Kollaborationen mit internationalen Top-Stars, Live-Auftritte auf den großen Festivals und dann noch zwei Grammys. Kein Wunder also, dass sie auch ein grandioses UMF-Set abgeliefert haben. Im Jahr 2014 hatte Jack Ü seine Festival-Premiere und diese fand im Herzen von Miami statt. Das Duo bot seinen Fans keinesfalls nur ein einfaches Set, sondern spielte einen äußerst abwechslungsreichen Mix. Sogar „Africa“ von Toto hat es dort hinein geschafft!

2016: Avicii

Man kann es kaum glauben, aber vor sechs Jahren spielte der schwedische Superstar sein letztes Ultra Music Festival in Miami. Wie üblich, gab Avicii fast nur seine eigenen Lieder zum Besten und begeisterte so seine Fans. Von „Levels“ über „Waiting For Love“ bis hin zu „I Could Be The One“ ist bei dieser Performance wirklich alles zu hören!

2017: Hardwell

Auch diese Ikone darf bei unserem Best-of selbstverständlich nicht fehlen. Hardwell tritt seit 2012 beim Ultra Music Festival auf und rockt seit jeher mit seinen Big-Room-Sounds die Stages. 2017 bewies er abermals, dass er ein DJ der Extraklasse ist und startete sein Set mit seinem legendären „Who’s In The House“ Intro. Während des Sets kamen noch Sick Individuals auf die Bühne und zum Grande Finale gab es einen „romantischen“ Abgang mit dem Track „Creatures Of The Night“. Was wir wohl dieses Jahr von Hardwell erwarten können?

2018: The Chainsmokers

Anfang 2018 standen The Chainsmokers in der Kritik. Viele hartgesottene EDM-Fans hatten die beiden inzwischen endgültig als „Sellouts“ abgestempelt, die ihre elektronischen Wurzeln verraten hätten, um mehr Geld zu verdienen. Ihre Antwort darauf? Ein Closing-Set, wie es das Ultra wohl noch nie erlebt hatte. Ihr Style: Alles zwischen knallhart zum Headbangen und butterweich zum Mitsingen. Show: Grandios choreografiert, inklusive starken Visuals, Bengalos, Live-Schlagzeugeinlage mit brennenden Stöcken und stark singendem Drew. Die Reaktion der Crowd: Begeisterung – und zwar zu Recht! 

2018: Swedish House Mafia

Natürlich darf auch dieses Set in unserer Liste nicht fehlen: An dem Ort, an dem für das legendäre Trio 2013 alles aufhörte, startete es fünf Jahre später erneut. Hierzu muss nicht viel gesagt werden. Stattdessen sollte man einfach für eine Stunde die Musik genießen und eins im Hinterkopf behalten: „It’s Swedish House Mafia for life this time!“

2019: Martin Garrix

Martin Garrix weiß, wie man die Menge zum Feiern animiert. Auch sein Set auf dem UMF 2019 ist da keine Ausnahme. Neben bekannten Tracks wie „Like I Do“, „Gold Skies“ und „High On Life“ hatte er auch zwei bis dato noch nie gespielte Collabs dabei. Das i-Tüpfelchen seines Sets waren zudem noch die coolen Laser und die großartige Produktion des Visual-Teams.

2019: Oliver Heldens

Zum Schluss haben wir noch ein weiteres Set von 2019 – und zwar von Oliver Heldens. Der Niederländer begeisterte bei seinem Auftritt nicht nur mit bekannten Songs wie „Gecko“, „Wombass“ oder „Koala“, sondern spielte mitten im Set auch einfach mal Techno von UMEK, Wehbba oder Enrico Sangiuliano. Ein Song aus dem Set ist übrigens bis heute noch unveröffentlicht und Oliver Heldens hat die ID danach kein zweites Mal gespielt.

Fotocredit: Rukes