Boiler Room 4:3 – Jetzt gibt es ein Netflix für Musikfreaks

Boiler Room präsentiert hauseigenen Streamingservice

Es geht um die Themen Musik, Gegenkultur, Jugendbewegung, Mode, Performances und Identität. Mit Boiler Room 4:3 sollen Menschen und Kultur miteinander vernetzt werden. Mit einer kurzen, kostenlosen Registrierung unter fourthree.boilerroom.tv kann man den Onlinedienst nutzen.

Die seit 2010 existierende Plattform Boiler Room ist mittlerweile eine richtige Anlaufstelle für Musiknerds und -liebhaber geworden. Mit dem hauseigenen Streamingdienst kommen nun mehr Dokumentationen, Kunstprojekte und sogar von Kuratoren ausgewählte Highlight mit dazu. Bisherige Kuratoren sind zum Beispiel die Sängerin Peaches oder auch Elijah Wood.

Ein Streamingdienst für alle Teile der Musikindustrie und Rave-Kultur

Der Start der neuen Plattform wurde in London zusätzlich durch eine Ausstellung mit dem Namen “Swimming with Arthur Russel” begleitet, die bis zum 3. Juni lief. Dort wurden bis dato ungesehene Stücke aus dem privaten Archiv des amerikanischen Cellisten und Disco-Produzenten Arthur Russel gezeigt.

Vorbild des neuen Dienstes waren mit Sicherheit Netflix und andere Streamingdienste. So gibt es nämlich auch eigene Produktionen auf der Seite zu sehen. Der erste angekündigte Dokumentarfilm ist der Dreiteiler „Fleshback: Queer Raving in Manchester’s Twilight Zone“. Dort geht es um die schwule Partykultur in Manchester. 

Wie man an dieser Dokumentation schon sehen kann, ist 4:3 ist auf jeden Fall etwas für Musikliebhaber. Es wird teils skurrile Einblicke in alle Nischen der Musik und Kunst geben.

Credit: Boiler Room (Facebook)