Hat Calvin Harris einen blinden Mann über den Tisch gezogen?

Vermietet Calvin Harris seine scheinbar desolate Villa?

Der schottische DJ vermietete 2016 seine Villa nahe des Sunset Strip (West Hollywood) an einen blinden Mann namens Harry Moscatel. Dieser soll monatlich 35.000 US Dollar an Harris gezahlt haben, um in der Villa leben zu dürfen. Zudem musste er auch eine 70.000 Dollar hohe Kaution hinterlegen. Das Problem an der Sache: Das Haus soll in einem desolaten Zustand an den 79-jährigen mit Sehbehinderung vermietet worden sein.

Moscatels Anwalt Scott Doonan sagt in einem Interview mit dem Onlinemagazin TMZ dazu:

…the house had problems from the beginning, including hot water and heating issues, faulty doors and a sound system that never worked right.

…das Haus hatte von Anfang an Makel, ob heißes Wasser, Heiz-Probleme oder defekte Türen und die Sound Anlage hat auch nie richtig funktioniert.

Harry Moscatel verklagt Calvin Harris

Der Noch-Besitzer der Harris Villa sei laut Angaben des Magazins TMZ mit seiner Familie bereits ausgezogen. Den Mietvertrag will er auch für nichtig erklären. Zudem versucht Moscatel einen Teil der Miete für das Haus zurückzubekommen, sowie einen Anteil der hinterlegten Kaution.

Dies könnte Moscatel sogar gelingen – durch seine Erblindung steht er nämlich unter dem Schutz des „Americans with Disabilities Act“ (Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen). Das US-amerkianische Bundesgesetz könnte Moscatel in die Hände spielen, da Harris wissentlich die “renovierungsbedürftige” Villa an einen Menschen mit Sehbehinderung vermietet hat. 

Aussage gegen Aussage

Fraglich bleibt dennoch, warum Moscatels Familie vorab nichts gegen Mietvertrag der “desolaten” Villa gesagt hat? Auch erscheint es erstaunlich, dass Harris seine weiße Weste so leichtfertig auf’s Spiel setzt. Es bleibt wohl abzuwarten, wer den Rechsstreit gewinnt – momentan steht Aussage gegen Aussage. 

Credit: Rukes