Kommentar: Schneidet eure verdammten Festivalbändchen ab!

Festivalbändchen: Dranlassen oder Abmachen?

Diese Frage stellt sich für jeden nach einem Festivalbesuch. Da Stempel eher hautunverträglich sind und es sonst kaum Alternativen für die Veranstalter gibt, ihre Besucher zu “kennzeichnen”, bekommt man beim Eintritt eines oder mehrere Bändchen um das Handgelenk. So wird nicht nur das Alter festgestellt, sondern auch ersichtlich, welche Kategorie gebucht wurde. Alles gut und recht, solange es nur für die drei Tage ist.

Unhygienisch, nervig und gefährlich

Sobald die Veranstaltung beendet ist und es Richtung Heimat geht, schneide ich das Bändchen sofort ab. Ein tolles Gefühl, denn das Bändchen hat über die Tage einiges abbekommen, weshalb es nicht gerade duftet. Vom Schweiß über Bier- und Schnapsflecken bis hin zur Sonnencreme.

Außerdem ist es richtig nervig, ständig irgendwo hängen zu bleiben oder seine Hand nirgends auflegen zu können, weil das Band an irgend einer Stelle drückt. Zudem ist das Tragen von Schmuck oder Armbändern für die meisten Sportler sowieso verboten, da die Verletzungsgefahr durch die Plombe einfach zu hoch ist.

Fazit

Unter dem Strich bleibt es natürlich jedem selber überlassen, das Festivalbändchen dranzulassen oder abzumachen, jedoch fühle ich mich mit Band einfach unwohl und werde auch ständig daran erinnert, wie super das Event doch war. Am Arbeitsplatz oder in der Schule sollte man aber konzentriert sein und nicht ständig in Erinnerung schwelgen.

Das Wichtigste ist aber: In dem Stoffbändchen am Arm sammeln sich Ruckzug Bakterien, getrockneter Schweiß und am Ende sogar noch Schimmel. Nehmt es mir bitte nicht zu übel, wenn ich nicht eure Hand schüttel wenn ich noch das Festivalband von vor 4 Jahren an eurem Handgelenk sehe. Sorry! 

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Credit: lifesimply.rocks