Paul van Dyk: „Heute bin ich besonders dankbar, dass ich noch am Leben bin“

Paul van Dyk redet über seinen beinahe tödlichen Sturz

Paul van Dyk erinnert sich via Social Media an diesen Schicksalstag, der nun acht Jahre zurückliegt:


„Heute bin ich besonders dankbar, dass ich noch am Leben bin, während ich über menschlichen Anstand, Charakter und Gerechtigkeit nachdenke.“

– Paul van Dyk

Der Vorfall, der sich auf der Bühne abspielte, war das Ergebnis von Missachtung grundlegender Sicherheitsstandards beim Bühnenbau und der Veranstaltungssicherheit. Ein nicht gekennzeichnetes Loch in der Bühnenkonstruktion wurde mit Stoff abgedeckt – eine Entscheidung, die zu schweren Verletzungen führte, darunter mehrere Knochenbrüche und ein Schädel-Hirn-Trauma.

Die rechtliche Verantwortung wurde gerichtlich festgestellt, ALDA wurde zur Rechenschaft gezogen. Paul van Dyk betont jedoch: „Auch nach 8 Jahren haben sie nie irgendeine Verantwortung anerkannt, keine einfache Entschuldigung gegeben und nichts von der gerichtlich angeordneten Entschädigung gezahlt.“ Das höchste Gericht der Niederlande hatte angeordnet, den verursachten wirtschaftlichen Schaden zu decken. Doch die Realität sieht anders aus.

Paul van Dyk verdeutlicht seine Überzeugung: „Auch wenn sie sich weiterhin vor ihrer Verantwortung drücken, bin ich mir sicher, dass die Gerechtigkeit am Ende siegen wird.“ Trotz der körperlichen und emotionalen Belastung, die dieser Vorfall mit sich brachte, hat er gelernt, mit Positivität und Liebe zu überleben. Der DJ betont die unterstützende Rolle seiner Frau Margarita: „Für die unendliche Liebe und Kraft, die mir meine Frau Margarita gegeben hat, werde ich für immer dankbar sein.“ Die Liebe und Unterstützung aus der Musikszene und von Fans haben ihm geholfen, sich wieder aufzurappeln und weiterzugehen.

Fazit und Ausblick

Paul van Dyks Geschichte ist nicht nur persönlich, sondern wirft auch Fragen nach der Sicherheit in der Musikindustrie auf. In einem Kampf um Gerechtigkeit hofft er, dass sein Schicksal dazu beiträgt, dass solche Vorfälle vermieden werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. In einer Welt, die von Liebe und Positivität getragen wird, bleibt Paul van Dyk ein Überlebender, der für Gerechtigkeit kämpft.

Weitere Einzelheiten zu dem Thema erfahrt ihr in dem Interview, das Paul van Dyk gut ein halbes Jahr nach seinem Sturz bei Markus Lanz gegeben hat:

Fotocredit: Christoph Köstlin

Kommentar: Das Soundstorm Festival – ein Jahr später, einige Wiedersehen

Robin Jagielski, Co-Owner vom DJ Mag Germany, konnte bereits 2022 die einzigartige Atmosphäre des Soundstorm Festivals erleben. Im Dezember 2023 ist er ebenfalls vor Ort gewesen und teilt diese Eindrücke mit uns aus seiner persönlichen Perspektive.

Wiederholung nach einem Jahr, was fällt mir auf?

Dieser Artikel ist ein Kommentar zu meiner Zeit in Riyadh während des Soundstorm Festivals im Dezember 2023. Anders als im Jahr 2022 konnte ich die XP Music Futures Conference leider nicht besuchen, da diese zeitlich getrennt vom Festival stattgefunden hat. In diesen aktuell politisch nicht einfachen Zeiten hat mein Besuch selbstverständlich innerlich einige Gedankengänge mit sich getragen. Wie es mir dabei ging und was ich erlebt habe, schildere ich nachfolgend.

Foto: Robin Jagielski

Bereits im Jahr 2022 war ich auf dem Soundstorm Festival. In meinem Artikel von damals, den ihr hier findet, konntet ihr bereits einige meiner erst Erfahrungen wahrnehmen. Doch was blieb nun gleich und was ändert sich an Erfahrungen?

Vorweg: Gastfreundschaft. Eine ähnliche Gastfreundschaft habe ich auf meinen Touren bisher lediglich in Rumänien beim UNTOLD oder in Hongkong erlebt. Die offenen Arme, mit denen man hier (als westliche Person) empfangen wird, sind gefühlt grenzenlos.

Auf eine seltsame Art und Weise empfand ich die beteiligten Personen als weniger angespannt, vielleicht war es lediglich meine Gewohnheit. Auch dieses Mal wurde ich häufig angesprochen zum Fotos machen (mein äußeres Erscheinungsbild scheint dazu einzuladen) und es gab viele Momente des liebevollen Austausches.

Wie auch im Jahr davor überraschte mich vor Ort die geballte Kompetenz mir bekannter niederländischer und deutscher Dienstleister / Freelancer wie Felix Stein (Paul Kalkbrenner / Tiësto) im Videobereich oder Fabio Kiehnle für DJayGEAR.

Das Soundstorm Festival 2023

Der Aufbau des Festivals ist mehr oder weniger gleichbleibend gewesen. Die Mainstage bestach auch dieses Jahr durch einen flächendeckenden LED-Aufbau und einen allgemeinen Superlativ. Die gesamte Anordnung auf dem Gelände hat sich nicht wirklich geändert: Die Underground-Bühnen, von denen es auf dem Gelände verteilt fünf gibt, bestachen durch einen leicht anderen Aufbau, das Dance Tent hatte dieses Jahr keine beweglichen Elemente, dafür eine großflächigere Ausstattung an LEDs. Sidefact: 2022 kam es hier mit einem sich bewegenden hängenden LED-Panel zu einer Ausfallsituation.

Foto: The Media Nanny

Man merkt einen leicht zurückgegangenen Besucherandrang, der mit Sicherheit auch darauf zurückgeht, dass das Festival zwei Wochen später stattgefunden hat, als im Jahr zuvor. In den Nachtstunden war es überraschend kalt, wobei hier der Metallica-Merchandise-Stand oder aber einer der etlichen Kaffee- und Tee-Stände Abhilfe schaffen konnte.

Auffallend ist, dass die ausgewählten Headliner noch stärker in den Hip-Hop eingedrungen sind: Größen wie 50Cent, Travis Scott, Chris Brown, Wiz Khalifa und Wizkid mussten sich nicht hinter Calvin Harris, Martin Garrix oder der Swedish House Mafia verstecken. Zwar ist im generellen der Großteil der Acts zwar elektronisch, aber auch Künstler wie H.E.R., J Balvin oder die Black Eyed Peas zeigen die irreale Größenordnung des Bookings. Das wäre im deutschen Markt weder organisatorisch noch betriebswirtschaftlich umsetzbar. Ich würde lügen, würde ich nicht klar darauf hinweisen, dass mein persönliches Highlight Will Smith gewesen ist. Die Ausstrahlung und Performance dieses Ausnahmekünstlers sind nur schwer in Worte zu fassen. Ansonsten gibt es wenig, was nicht bereits im Vorjahr schon erzählt wurde.

Foto: The Media Nanny

Von außergewöhnlichen Freundschaften und kosmopolitischen Verbindungen

Und doch steh’ ich wie im letzten Jahr in Teilen vor der gleichen Aufgabe. Wie ordne ich das hier alles ein (kann ich das überhaupt?). Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich bin immerzu mit nachdenklichem Haupt durch die Gegend gelaufen.

Die Beziehungen, die ich zu Menschen vor Ort entwickelt habe, begleiten mich dahin gehend, dass die außergewöhnlichsten Umstände oft die innigsten Verhältnisse erzeugen. Ich merke, wie sehr mich die Aufenthalte schon in meinem Bewusstsein und meiner Wahrnehmung schärfen und habe das Gefühl, dass das für Menschen im Allgemeinen ein sehr spannender Prozess ist.

Es ist irgendwie nicht mein Anliegen Werbung für das Festival als solches zu machen (wer diese Fülle an Acts mal live sehen will, dem muss man auch klar sagen, dass zwar das Ticket günstig ist, aber Flug, Unterkunft und besonders Essen vor Ort leider ins genaue Gegenteil schlagen).

Ich denke auch nicht, dass die Künstler der Beweggrund sein sollten, sich das Festival anzusehen, sondern es einfach ein interessantes Unterfangen für Menschen sein könnte, die über den Nenner Musik hinaus die Möglichkeit haben wollen, in einer etwas entspannteren Gesamtkonstellation einen Einblick in dieses Land und auch in gewisser Hinsicht in die Kultur zu erhalten.

Fotocredit: The Media Nanny


NWYR feiern nach 4 Jahren ihr Festival-Comeback

NWYR feiern triumphales Comeback bei A State of Trance

Wir schreiben das Jahr 2017, als ein bis dahin noch unbekannter Act für das Ultra Music Festival in Miami angekündigt wird: NWYR. Nach kurzer Zeit enthüllte sich, dass W&W die treibenden Kräfte hinter NWYR waren und mit diesem Alias zu ihren musikalischen Ursprüngen zurückkehren wollten. Ursprünglich kommt das Duo nämlich aus der Trance-Szene und veröffentlichte 2012 sogar die offizielle A State of Trance Hymne „Invasion“. Danach entdeckten die Niederländer immer mehr den Big Room für sich und entfernten sich zunehmend vom Trance-Genre.

Es folgten Auftritte auf dem Tomorrowland, auf dem Electric Love Festival sowie auf diversen ASOT-Events. 2020 bestritten NWYR dann auf der Transmission in Australien ihren letzten offiziellen Auftritt vor Publikum. Die Ankündigung von A State of Trance vor wenigen Wochen, dass das Duo Teil des Line-ups sein wird, sorgte dementsprechend für enorme Vorfreude und Spannung in der weltweiten Trance-Community.

Am vergangenen Freitagabend traten NWYR dann auf der ASOT-Mainstage auf und präsentierten ein Set voller neuer Songs und IDs. The Year Of The Dragon hat begonnen.

Fotocredit: W&W (Press Pic)

Kommentar: Jammert nicht rum, liebe Künstler, und seid fair!

Mehr als Business: Die wahre Dynamik zwischen Künstlern und Managern

Wenn junge, aufstrebende Künstler in ihrer Karriere den nächsten Schritt gehen wollen, ist die Suche nach einem Management meist die logische Konsequenz. Manchmal ist es aber auch andersherum: Manager werden auf Künstler aufmerksam. Sie sehen Potenzial im jeweiligen Act und gehen dann ALL IN.

ALL IN meint in den meisten Fällen, vor allem dann, wenn der Künstler noch keinen Hit und kaum Bookings hat, dass sie nicht bezahlt werden.

Die meisten Manager verdienen in den ersten zwei Jahren nichts. Stattdessen bieten sie dem Künstler Netzwerk, Austausch, Chancen, Orientierung, Rat und so viel mehr. Sie sind quasi 24/7 für den Künstler da, pushen ununterbrochen, manchmal erfolgreich, manchmal weniger. Aber sie arbeiten, jeden Tag. Weil sie natürlich wissen, dass wenn der Act funktioniert, sie irgendwann mitverdienen. Trotzdem bleibt bei jedem neuen Act ein Risiko für den Manager und seine Firma. Wird der Act nicht erfolgreich, war es für den Manager, rein wirtschaftlich betrachtet, eine Fehlinvestition.

Martin Garrix ist traurig
Foto: Rukes

Zwischen Künstler-Jammern, Manager-Verdiensten und der Kunst der Teamarbeit

Ja, es mag immer Ausnahmen geben. Aber ich kann das Rumgejammere mancher Künstler (national und international) nicht mehr hören, weil es schlichtweg einfach nicht stimmt, was da teilweise behauptet wird.

Dass Manager irgendwann auch mal mitverdienen wollen, ist nicht verwerflich. Im Gegenteil.

Man kann sich darüber streiten, ob es fair ist, wenn sich Manager mit auf Songs schreiben. Aber, wenn ein DJ wirklich „nur“ auflegen kann und keinerlei Produktions-Skills hat und der Manager von Song bis Produktion alles anliefert, ist es dann nicht gerechtfertigt, ihm einen Teil des Kuchens abzugeben? 

Man gewinnt und verliert immer als Team. Und es ist ganz normal, dass man sich in einer Artist-Manager-Beziehung nicht immer einig ist. Es gibt manchmal unterschiedliche Interessen, unterschiedliche Ansichten. Und das ist auch ok. Es ist auch okay, wenn irgendwann eine der beiden Seiten, keine Lust mehr auf eine Zusammenarbeit hat, weil es menschlich „oder so“ nicht mehr passt. Das ist überall im Leben so. Menschen wechseln ihre Jobs, ihre Partner, ihre Interessen.

Was aber nicht okay ist, Manager ständig vorzuwerfen, dass sie immer nur das Geld wollen, ihnen die Künstler egal sind, oder sie nichts machen. Die schlimmste Aussage, die ich aber immer wieder höre, ist dieses pauschalisierenden „die sind alle gleich.“ Was ein Schwachsinn. Ehrlich.

Überangebot, Absagen und die unsichtbare Arbeit der Manager

Ein Beispiel aus der Fußballwelt: Wissen Künstler eigentlich, dass manche Fußballvereine hunderte Meetings haben, bis sie einen geeigneten Sponsor finden? Sie kassieren, bevor der eine große Sponsor zusagt, etliche von Absagen. Sie rennen so viele Türen ein, aber am Ende bleiben die meisten Türen verschlossen. Weil es sowohl im Fußball, als auch in der Musik, ein Überangebot gibt.

Es gibt so viele Künstler, aber gemessen an der Anzahl der Acts, gibt es zum Beispiel nicht genügend Slots auf Festivals. Heißt: Ein Manager bekommt Absagen. Dutzende, jeden Tag. Auf eine Zusage, einen Gefallen, kommen doppelt so viele Absagen und bad News im Postfach des Managers an.

Nur sehen das die Künstler nicht, weil sie sich oft für die Größten halten und Künstler untereinander sich das genauso oft auch widerspiegeln. Da ist kein Platz für Kritik, kein Platz für Absagen, kein Platz für schlechte Neuigkeiten. 

Gleichzeitig werden die vielen Stunden Arbeit, alle Meetings, Calls usw. nicht gesehen. Es zählen nur Ergebnisse. Wie stellen sich das manche Künstler eigentlich vor? Denken sie wirklich, dass die Welt da draußen nur auf sie gewartet hat? Ich betone noch mal: Es gibt ein Überangebot. 

Selbst ein Superbooker oder Veranstalter macht oft nicht nur einen Call, sondern 3,4, bis ein Booking wirklich safe ist.

Und schaut man sich mal an, wie viele Künstler richtig groß und erfolgreich sind, ist das auch hier, gemessen an der Anzahl der Künstler, ein so geringer Anteil, um genauer zu sein, weniger als 5 %.

Martin Garrix in der Sonne
Foto: Rudgr

Ihr gewinnt und verliert zusammen

Wie gesagt, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich will hier nicht sagen, dass es da draußen keine schlechten Manager gibt. Die gibt es bestimmt. Genauso wie es schlechte Ärzte, Anwälte, Busfahrer, Fußballer usw. gibt. Ich kenne aber sehr viele Manager, die sich jahrelang – sorry – den Arsch aufgerissen haben, und nichts als Undankbarkeit und Respektlosigkeit gegen den Kopf geknallt bekommen und sich am Ende in irgendwelchen Rechtsstreitigkeiten mit ihren Künstlern wiedersehen, psychisch am Ende und gebrochen.

Weil, was ja oft auch vergessen wird: Hier arbeiten Menschen miteinander. Eine Artist-Manager-Beziehung ist nicht einfach nur ein Kunden/Dienstleistungsverhältnis. Es ist oft eine Freundschaft, eben weil man alle Höhen und Tiefen gemeinsam erlebt. Vergesst das nicht.

Also liebe Künstler, versucht mal, euch in eure Manager hineinzuversetzen. 

Seid dankbar, seid respektvoll und vergesst nie: Ihr gewinnt und verliert zusammen.

Und liebe Manager: Ich fühl’ euch alle so. Ich weiß, manche Künstler sind nicht einfach und leider wird unsere Arbeit nicht immer gesehen, weil viel im Hintergrund passiert. Habt aber bitte auch Verständnis dafür, dass das Game da draußen nicht easy ist und der Druck für Künstler unheimlich hoch ist.

Und an beide Seiten: Wenn’s nicht mehr geht, trennt euch, aber bleibt bitte, bitte fair und verhaltet euch nicht wie kleine Kinder, denen der Luftballon geplatzt ist. 

Fotocredit: Jacob Morch

3 Stunden pure Magie: Erlebt jetzt Martin Garrix’ IDEM ADE-Show

Martin Garrix veröffentlicht seine ADE-Live-Show IDEM

IDEM war an beiden Abenden des Amsterdam Dance Events restlos ausverkauft und fungierte als strahlendes Beispiel für Garrix’ außergewöhnliches Talent, wobei es zu den Höhepunkten des ADE 2023 gehörte. Durch eine sorgfältige Auswahl von Tracks bewies Martin Garrix erneut seine Vielseitigkeit als DJ und Produzent, und schuf ein elektrisierendes Set.

Die visuelle Extravaganz von IDEM war ebenso beeindruckend, mit einer monumentalen LED-Wand und einer dynamischen, über der Menge schwebenden Konstruktion. Die Verschmelzung von Musik und visuellen Effekten machte die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Anwesenden.

IDEM markiert den Höhepunkt einer jahrzehntelangen Odyssee für Martin Garrix und sein Team. Von D3.bug über ANIMA und SENTIO bis hin zu IDEM wurden die Meilensteine der vergangenen Jahre in Erinnerung gerufen. Der Titel, aus dem Lateinischen abgeleitet und mit „derselbe“ übersetzt, spiegelt die zeitgenössische Vorstellung von Identität wider und beleuchtet den komplexen Balanceakt zwischen Individualität und gemeinsamen menschlichen Erfahrungen.

Die Show bildet ein bewegendes Finale, das die kollektive Leidenschaft und das Engagement des Teams, sowie die entstandenen Verbindungen und geteilten Geschichten würdigt. IDEM ist eine Hommage an die zahllosen Menschen, die sich an der Seite von Martin Garrix künstlerisch und geistig weiterentwickelt haben, und fasst die Erinnerungen und Erfolge eines Jahrzehnts zusammen.

„In diesem Kapitel werden die gemeinsame Leidenschaft und das Engagement des Teams hinter der Show gewürdigt. Es ist eine Hommage an die vielen Menschen, die sich gemeinsam entwickelt haben, sowohl künstlerisch als auch geistig.“

Show-Regisseur Gabe Fraboni

Taucht also jetzt ein in die Magie von IDEM und erlebt dieses unvergessliche Spektakel:

Fotocredit: Rukes

Printworks 2026: Neustart mit Dachterrasse, The Inkwells und kulturellem Glanz

Das Printworks soll 2026 als dauerhafte Kulturstätte wiedereröffnet werden

Das Mehrzweckprojekt würde es ermöglichen, im Printworks, das im Mai 2023, sechs Jahre nach seiner Eröffnung, seine Pforten schloss, wieder elektronische Musikveranstaltungen, Clubnächte, Kunstausstellungen und Firmenevents zu veranstalten. Die vorgeschlagenen Pläne umfassen auch eine neue Dachterrasse, einen kleineren Veranstaltungsraum namens The Inkwells sowie neue Konferenz- und Firmensuiten. Die andere Hälfte des Gebäudes, The Grand Press genannt, soll in Büros für 1500 Mitarbeiter und Geschäfte umgewandelt werden.

Einem Bericht des Guardian zufolge befindet sich British Land in exklusiven Gesprächen mit dem Veranstaltungsunternehmen Broadwick Live, das das Printworks sechs Jahre lang betrieben hat, um den neuen Veranstaltungsort zu betreiben. Berichten zufolge hoffen sie, innerhalb der nächsten Monate eine Baugenehmigung zu erhalten.

Emma Cariaga, gemeinsame Leiterin von Canada Water bei British Land, sagte:

„Wir wollen mit dem Printworks einen dauerhaften kulturellen Veranstaltungsort von Weltrang schaffen, der auf dem weltweit anerkannten Erbe des Gebäudes aufbaut. Die Kombination des Besten der Hauptstadtkultur mit der nächsten Generation von Arbeitsplätzen in The Grand Press wird ein einzigartiges Ziel schaffen, von dem Generationen über Jahre hinweg profitieren werden.

Printworks hatte einen enormen Einfluss auf die kulturelle Landschaft Großbritanniens, und seine Beliebtheit in den vergangenen sechs Jahren hat gezeigt, wie wichtig dieser Ort für die Londoner und ihre Besucher ist.“

Kurz nach der Schließung im Jahr 2023 teilte das Team hinter Printworks mit, dass es eine „vorläufige Vereinbarung“ mit British Land getroffen habe, um im Jahr 2026 am selben Ort wiederzueröffnen. Die Nachricht folgte auf ein großes Abschlusswochenende mit Überraschungsgästen wie Bicep, Peggy Gou, Dixon, DJ Koze, I. JORDAN & SHERELLE und vielen anderen.

Bei der Entwicklung des neuen Standorts beabsichtigt British Land Berichten zufolge, so viel wie möglich von der ursprünglichen Druckausrüstung zu retten, einschließlich eines Großteils der letzten Druckmaschine – die vier Stockwerke hoch ist – zusammen mit Walzen, Papierlagerregalen, Farbleitungen und Ventilen.

„Ein großer, vielseitiger kultureller Veranstaltungsort in der Gegend ist wichtig“, sagte Paul Clark, Leiter des Bereichs Immobilien von AustralianSuper in Europa. „Wir wollen keine monochrome Büroumgebung oder einen Schlafsaalvorort“.

Fotocredit: Printworks London

Familiärer Notfall: Tiësto sagt Super Bowl ab – dieser DJ übernimmt jetzt

Tiësto begründet Super-Bowl-Absage: „Familie kommt immer zuerst“

Die Absage fiel ihm schwer: Star-DJ Tiësto hat sich nach sorgfältiger Überlegung dazu entschlossen, seinen geplanten Auftritt beim Super Bowl abzusagen. Ein persönlicher familiärer Notfall erfordert seine Rückkehr nach Hause, trotz intensiver monatelanger Vorbereitungen auf diesen Auftritt. Der 55-Jährige betont, dass die Familie immer an erster Stelle steht, und obwohl es eine schwierige Entscheidung ist, hat er sich für diesen Schritt entschieden. Genauere Details zu den Hintergründen behält der Künstler für sich.

Dafür darf sich jetzt ein anderer Musiker freuen – und zwar Kaskade. Der US-Amerikaner ist seit Jahrzehnten im Musikbusiness dabei und für seinen melodischen Progressive-Sound bekannt. Zusammen mit deadmau5 gründete er 2022 außerdem das Projekt Kx5. Jetzt als erster DJ den gesamten Super Bowl zu begleiten, ist für ihn absolut überwältigend.

„Als ein Kind, das in Chicago aufgewachsen ist und den NFL Super Bowl jedes Jahr mit meiner Familie verfolgte, ist diese Chance, tatsächlich dabei zu sein, absolut überwältigend. Las Vegas war in den vergangenen zehn Jahren meine zweite Heimat, als Architekt einer Szene, die House- und Dance-Music-Residencies als Teil ihres Ziels beinhaltet. Der erste elektronische Musiker zu sein, der den Super Bowl in Las Vegas in vollem Umfang miterlebt, ist wie eine Heimkehr, und ich bin überglücklich, meine Community zu repräsentieren.“

Kaskade

Infos zum Super Bowl

Der Super Bowl LVIII wird in der Nacht von Sonntag auf Montag (11. bis 12. Februar 2024) ausgetragen. Aufeinandertreffen werden hier die Kansas City Chiefs und die San Francisco 49ers. Der Kick-Off erfolgt um 0:30 Uhr. Nach Ortszeit beginnt das Spiel am Sonntag um 15:30 Uhr.

Der diesjährige Austragungsort ist das Allegiant Stadium in Paradise, Nevada. Das Stadion ist die Heimatstätte der Las Vegas Raiders und bietet Platz für 65.000 Zuschauer.

Fotocredit: Rukes

Live-Comeback von Faithless: Ein musikalisches Tribut an Maxi Jazz

Faithless: Erste Live-Show nach 8 Jahren Pause

Die Dance-Musik-Welt wurde Ende 2022 vom tragischen Tod des Faithless-Sängers Maxi Jazz erschüttert. Nach einer Pause von acht Jahren kehrt die Gruppe nun live zurück, um das Vermächtnis von Maxi Jazz zu feiern und neue Musik mit einer Live-Band zu präsentieren. Die Rückkehr wurde für das Camp Bestival Shropshire Festival in Großbritannien angekündigt, und Sister Bliss, Gründungsmitglied der Band, verspricht ein unvergessliches Erlebnis für die Fans.

„Wir sind so glücklich, die Rückkehr von Faithless in die Live-Arena nach acht Jahren ankündigen zu können, und wir können uns keine bessere Art und Weise vorstellen, als auf die geheiligten Felder des Camp Bestival zurückzukehren, in all ihrer fröhlichen Pracht. Das wird ein großes Fest – wir können es kaum erwarten, dass ihr zu uns kommt; es wird ein aufregender Sommer werden.“

Sister Bliss

Der bevorstehende Auftritt wird eine Hommage an Maxi Jazz sein, dessen Tod noch frisch im Gedächtnis der Band und ihrer Fans liegt. Faithless’ Rückkehr auf die Live-Bühne hat außerdem zu Spekulationen über weitere Termine in den kommenden Monaten geführt, um noch mehr Fans die Möglichkeit zu geben, ihre Musik und Kunst persönlich zu erleben.

Fotocredit: Jørund Føreland Pedersen, Sister Bliss at Palmesus 2013, CC BY-SA 3.0

Grammys 2024: Fred again.. räumt 2 Trophäen ab

Fred again.. gewinnt seine ersten Grammys

Vor dem Übergang ins Jahr 2023 stand Fred again.. im Fokus der elektronischen Musikwelt. Sein lang ersehntes drittes Album wurde im September 2022 veröffentlicht und profitierte von der enormen Erwartung, die er durch sein mittlerweile kultiges Boiler Room-Set geschaffen hatte. Die Veröffentlichung von „Rumble“ in der ersten Januarwoche brachte das Internet fast an seine Grenzen. Fred again.. überraschte seine Fans jedoch weiter, indem er die Bühne mit seinen Freunden Skrillex und Four Tet im Madison Square Garden sowie bei einem Headline-Set in der kalifornischen Wüste beim Coachella teilte. Nun scheint es, dass nicht nur die Fans Fred again.. unterstützen, sondern auch die Musikindustrie seinen Platz bei den Grammy Awards 2024 bestätigt hat.

Als die Feierlichkeiten in Los Angeles ihren Anfang nahmen, wurden die Preise in den Kategorien Pop und Dance/Electronic frühzeitig vergeben. Während es wenig überraschend war, dass Fred again.. seinen ersten Preis für seine Arbeit an „Rumble“ an der Seite von Skrillex und Flowdan in der Kategorie „Best Dance/Electronic Recording“ erhielt, wurde sein Einfluss und Talent besonders gewürdigt, als die Auszeichnung für das beste Dance/Electronic Music Album verkündet wurde. In einem Wettbewerb gegen Größen wie Skrillex, Kx5, James Blake und The Chemical Brothers setzte sich Fred again.. durch und holte den begehrten Preis für sein 2022 veröffentlichtes Album „Actual Life 3 (January 1 – September 9 2022)“ nach Hause.

David Guetta geht leer aus

Der Franzose David Guetta hingegen konnte keinen weiteren Grammy nach 2010 und 2011 gewinnen. Die aktuelle DJ-Mag-Nummer-Eins war gleich zweimal in der Kategorie „Best Pop Dance Recording“ nominiert – mit „Baby Don’t Hurt Me“ und „One In A Million“ – hier gewann jedoch Kylie Minogue den Preis.

Ebenfalls erwähnenswert ist Taylor Swift, denn die Künstlerin hat Grammy-Geschichte geschrieben: Ihr Album „Midnights“ ist als bestes Pop-Album und als bestes Album des Jahres ausgezeichnet worden. Damit ist sie die erste Person, die viermal das „Album des Jahres“ bei den Grammys gewonnen hat. Sie überholte damit Musiker wie Frank Sinatra und Stevie Wonder.

Doch es war nicht nur der Abend von Taylor Swift, sondern der Abend der Frauen. Allein in der Kategorie bestes Album waren sieben von acht nominierten Frauen. Die Künstlerinnen SZA und Victoria Monét erhielten je drei Grammys, Miley Cyrus und Billie Eilish jeweils zwei goldene Grammophone.

Weitere Preisträger waren unter anderem Jay Z, der einen Ehrenpreis erhielt, Boygenius, Metallica, Paramore oder auch Killer Mike. Alle Gewinner findet ihr hier.

Fotocredit: Theo Batterham

30 Jahre DJ Mag Top 100 DJs: Dokumentation gewährt exklusive Einblicke

DJ Mag präsentiert packende Doku zum 30-jährigen Jubiläum der Top 100 DJs

„Top 100 DJs: The World’s Biggest Music Poll“ begleitet die Umfrage von ihren bescheidenen Anfängen in den 90er-Jahren als Briefwahl bis hin zu dem globalen Phänomen, das sie heute ist.

Die Dokumentation enthält Interviews mit Künstlern, die in der 30-jährigen Geschichte der Top 100 DJs-Umfrage eine zentrale Rolle gespielt haben. Dazu gehören Carl Cox, Smokin Jo, David Guetta, Martin Garrix, Charlotte de Witte, Steve Aoki, Armin van Buuren, DJ Paulette, David Morales, Fatboy Slim, Arielle Free, ALOK, Sonique, Don Diablo, Hardwell, Sister Bliss, Sarah Story, Paul van Dyk, John Digweed, Mariana Bo und viele mehr.

Simon Kelly, Operations Director von DJ Mag, erklärt, dass seit sich die Top 100 DJs von einer redaktionell kuratierten Liste zur Feier der 100. Ausgabe von DJ Mag entwickelt hat, sie über drei Jahrzehnte exponentiell gewachsen ist und nun eine definitive globale Momentaufnahme der Popularität von DJs weltweit darstellt.

Weiter sagt er:

„Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Top 100 DJs wollten wir diese Entwicklung auf ehrliche und offene Art und Weise festhalten – zusammen mit den Sounds, Szenen und Künstlern, die die Umfrage im Laufe der Zeit widerspiegelt. Das Team hat unermüdlich daran gearbeitet, diese erste DJ Mag Originals-Dokumentation in Langform zu realisieren, und wir freuen uns unglaublich darauf, sie in die Welt zu bringen.“

Hier könnt ihr euch die Dokumentation ansehen:

Fotocredit: Amsterdam Music Festival