So haben die Deutschen im DJ Mag Top 100 Voting abgeschnitten

Deutsche nicht mehr ganz oben vertreten

Jedes Jahr organisiert das DJ Mag das bekannte Voting um herauszufinden, wer sich denn in diesem Jahr “Number 1 DJ in the World” nennen darf. Diese Ehre wurde auch schon einem Deutschen zuteil, sogar gleich zwei Jahre in Folge. Paul van Dyk stand 2005 und 2006 ganz oben auf dem Treppchen und durfte sich die Nummer 1-Krone aufsetzen.

In den letzten Jahren konnten sich die DJs der Bunderepublik allerdings nicht wirklich mit Top-Platzierungen auszeichnen. Allein Zedd geisterte in jüngster Vergangenheit im oberen Drittel oder Viertel des Rankings herum. Nun ist auch das Geschichte, der inzwischen in Los Angeles lebende Kaiserslauterner fällt auf Platz 44 zurück. Schade, dabei hatte der Ex-Freund von Selena Gomez dieses Jahr mit “Happy Now” und “The Middle” zwei richtige Hits abgeliefert. 

Alle Deutsche in den Top 100

44. Zedd (- 15)
46. Tujamo (+/- 0)
49. ATB (+ 5)
55. Paul van Dyk (- 4)
57. Claptone (+ 12) [Highest House]
60. Robin Schulz (+ 16)
78. KO:YU (New Entry)
91. Solomun (- 10)
93. Markus Schulz (Re-Entry)
95. Paul Kalkbrenner (+ 2)

Im Großen und Ganzen ist 2018 trotzdem als Erfolg für die deutschen Top-DJs zu verbuchen. Die meisten können sich verbessern oder sind zum ersten Mal überhaupt in den Top 100. Claptone darf sogar den Titel “Highest House DJ” mit nach Hause nehmen.

Insgesamt stellt die BRD 10% der DJs in den Top 100 und landet damit hinter den Niederländern und den US-Amerikanern auf Platz 3. Dadurch lassen sie sogar die erfolgsverwöhnten Schweden hinter sich. 

Wir sind schon gespannt wie es nächstes Jahr aussieht!

Fotocredits: Rukes